Adventliche Monatsfeier

Was machen unsere Schülerinnen und Schüler eigentlich so im Unterricht? Einen Ausschnitt daraus können Sie am Samstag, den 15. Dezember um 10 Uhr erleben. Ob Musik, Physik, Sprachen oder Eurythmie, es ist von allem etwas dabei. Die munteren ModeratorInnen sorgen für humorvolle Übergänge. Und anschließend gibt es noch letzte Artikel vom Martinsbasar zu kaufen.

Diesen und weitere Termin finden Sie in unserem Terminkalender.

Der Öffentlichkeitskreis

Oberstufe (9. - 12. Klasse)

In der Oberstufe wird der sogenannte Hauptunterricht (täglich 8:00 - 9:40 Uhr) wie in der Unter- und Mittelstufe in Epochen unterrichtet, nun aber von den entsprechenden FachlehrerInnen.

Der Unterricht in der Oberstufe unterscheidet sich sowohl methodisch als auch organisatorisch von dem der Unter- und Mittelstufe. An Stelle des Klassenlehrers ist ein Klassenbetreuer für die organisatorischen Belange der Klasse verantwortlich und Fachlehrer erteilen nun im Wechsel die Epochen des Hauptunterrichts. Auch die Unterrichtsmethoden ändern sich: Das bildhaft Angelegte der unteren Klassen wird in der Oberstufe in einer begrifflichen und wissenschaftlichen Form aufgegriffen und weitergeführt.

Die Oberstufe zeichnet sich neben den klassischen Unterrichtsfächern durch zusätzliche Aktivitäten wie Facharbeiten, Betriebs- und Sozialpraktikum, Landbau- und Vermessungspraktikum, Kunstfahrt, Klassenspiel, Orchesterarbeit u. ä. aus. Der handwerklich-künstlerische Unterricht wird vertieft.

In der Oberstufe kommt es verstärkt darauf an, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, zunehmend selbstständiger mit den an sie gestellten Anforderungen umzugehen. Dies üben sie nicht nur im gedanklichen Arbeiten in den eher kognitiven Fächern, sondern auch im künstlerischen und praktischen Unterricht. Waches Beobachten und Wahrnehmen, auch im Sozialen, werden ebenso geübt wie genaues Denken und Analysieren. Im Unterricht Wahrgenommenes, Erlebtes und Durchdachtes soll zu eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen führen und helfen, zunehmend eigene Begriffe und Urteile zu bilden.

In der 11. Klasse nehmen die Schülerinnen und Schüler an den zentralen Prüfungen teil und erwerben dadurch einen mittleren Abschluss (in der Regel die Fachoberschulreife, in Ausnahmefällen den Hauptschulabschluss nach 10).

Die reguläre Waldorfschulzeit endet mit dem Waldorfabschluss nach der 12. Klasse. In einem umfangreichen Abschlussportfolio wird das individuelle Leistungsprofil des Schülers über seine schulischen Leistungen hinaus dokumentiert.

Im Anschluss an die Oberstufe bereitet die 13. Klasse die Schülerinnen und Schüler auf das Zentralabitur vor.

Folgende Fächer werden in der Oberstufe unterrichtet:

Kognitive Fächer: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Geografie, Geschichte, Informatik, Kunstgeschichte, Mathematik, Musik, Physik.

Bewegungsfächer: Eurythmie, Sport.

Handwerklich-künstlerische Fächer: Buchbinden, Gartenbau, Handarbeiten (Textilarbeiten wie Nähen, Weben), Holzwerken, Kupfertreiben, Lederarbeiten (u. a. Schustern, Taschen, Mappen), Malen, Plastizieren, Schmieden, Steinmetzen und Zeichnen.